4-Phasen-Modell von Tuckman

In der agilen Software-Entwicklungswelt kommen die Begriffe „forming“, „storming“, „norming“, „performing“  immer wieder zum Einsatz. Sie stehen für die Phasen, die – nach Tuckman – durchwandert werden müssen, um ein neues Team performant – also effizient und effektiv – arbeiten zu lassen.

Doch was genau hat es mit diesen vier Phasen auf sich? Und warum „müssen“ diese durchwandert werden?

Mein Kollegen Sebastian Nemak und ich haben das Modell durchleuchtet. In diesem Artikel findet Ihr die Zusammenfassung: https://blog.codecentric.de/2018/07/tuckmans-4-phasenmodell/

In aller Kürze: das 4-Phasen-Modell hat eigentlich 5 Phasen. Die letzte Phase wird wichtig, wenn das Projekt zeitlich begrenzt ist. Die Dynamik, die beobachtet wird, ist mitnichten so fest, wie es das Modell vorgibt. Für viele Fälle liefert es aber gute Erklärungsansätze für bestimmte Beobachtungen (z.B. Streiterein im Team, Resignation, …).